Der Markt Eichendorf setzt weiterhin auf eine nachhaltige Siedlungsentwicklung und verfolgt konsequent das Prinzip „Nachverdichten statt neu ausweisen“. Im Ortsteil Hartkirchen wird derzeit ein kleines Baugebiet mit insgesamt fünf Parzellen erschlossen.
Ursprünglich war auf dem Baufeld lediglich eine einzelne Parzelle vorgesehen. Durch die Neuverlegung der Strom-Überlandleitung durch die Bayernwerk Netz GmbH konnte der Bereich jedoch vollständig neu überplant werden. So entstehen nun fünf Bauparzellen – vier für Wohnbebauung sowie eine Gewerbeparzelle.
Das erforderliche Bauleitverfahren wurde bereits im September vergangenen Jahres erfolgreich abgeschlossen. Die Gewerbeparzelle erhält eine direkte Anbindung an die Kreisstraße DGF 33. Die vier Wohnbaugrundstücke werden über eine neu errichtete Stichstraße an die bestehende Gemeindestraße angeschlossen.
Im Zuge der Erschließungsarbeiten werden neben den Hausanschlussleitungen auch die Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie die Trinkwasserleitung hergestellt. Das Niederschlagswasser der privaten Grundstücke und der Straßenflächen wird zunächst in Zisternen zurückgehalten und anschließend gedrosselt in den Sammelkanal eingeleitet, bevor es dem Vorfluter zugeführt wird.
Für eine moderne digitale Infrastruktur sorgt die Telekom mit einer Glasfasererschließung des gesamten Baugebiets. Die Stromversorgung übernimmt die Bayernwerk Netz GmbH. Gleichzeitig wird auch die Straßenbeleuchtung an die aktuellen technischen Anforderungen angepasst.
Bereits im Vorfeld wurde das Baufeld durch die Kreisarchäologie untersucht und freigegeben. Die Voruntersuchungen ergaben keine Hinweise, die weitere archäologische Grabungen erforderlich gemacht hätten.
Den Auftrag für die Erschließungsarbeiten erhielt die Firma Schaupp aus Deggendorf. Die örtliche Bauleitung übernimmt Christoph Geiss. Mit der Planung und Bauüberwachung ist das Ingenieurbüro OBW aus Landau an der Isar beauftragt. Verantwortlicher Projektleiter ist Maximilian Able, der das Vorhaben in enger Zusammenarbeit mit Thomas Ebner betreut.
Die Gesamtkosten der Erschließungsmaßnahme belaufen sich auf rund 230.059 Euro brutto. Die Fertigstellung ist für Mitte September 2026 vorgesehen. Nach aktuellem Baufortschritt wird jedoch davon ausgegangen, dass die Arbeiten bereits deutlich früher abgeschlossen werden können.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für einen Bauplatz interessieren, können sich für Informationen zur Baugrundvergabe an Johann Zacher (09952/9301-28 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.






