Für welche Veranstaltungen bietet sich der Postsaal an?

logo postsaal250pxMan muss die Feste feiern, wie sie fallen, aber wo?
Gerade das „Wirtshaussterben“, das auch vor unserer Gemeinde nicht Halt macht, demonstriert uns, wie wichtig eine Veranstaltungsstätte ist.
Tatsächlich wird oft für Veranstaltungen jeglicher Art angefragt. Die Pfarr- und Sportheime sind dann oft zu klein. Viele Säle gibt es nicht, und natürlich sollte auch die erforderliche Technik vorhanden sein.
Dann ist das Ausrichten einer Veranstaltung mit wenig Aufwand möglich.
Bälle, Frauenfasching, Theater, Ausstellungen, Fahnenweihen, Jubiläen, Geburtstage, Seminare, Tagungen…
Dies alles ist möglich in Eichendorf, im früheren Gasthaus „Zur Post“.
Hier ist Tradition und Modernes gelungen kombiniert, die technische Ausstattung auf dem Neuesten Stand.

Die Gemeinde will aber nicht als Konkurrenz zu den heimischen Wirten auftreten, dies war ein ganz wichtiges Kriterium. Daher ist in der Benutzungs-/Hausordnung ganz klar geregelt, dass für private Feiern ein Gewerbetreibender des Bewirtungsgewerbes aus dem Gemeindegebiet zu beauftragen ist.
Außerdem ist der Benutzer dazu verpflichtet, in sämtlichen Räumen des Postsaales für die Dauer der Benutzungszeit ausschließlich Getränke von der heimischen Brauerei zu beziehen und zum Ausschank zu bringen.
Bei Vergabe der Bewirtung oder Beschaffung der Speisen und Getränke sind nach Möglichkeit ortsansässige Betriebe und Firmen zu berücksichtigen.

Was umfasst eigentlich das „Gasthaus zur Post“ in Eichendorf?

Sie können hier nutzen: den Postsaal (mit Bühne und Künstlergarderobe), den Vereinsraum und die Küche. Foyer mit Garderobe, Toiletten und Nebenräume sind natürlich vorhanden.

Was bewog die Gemeinde dazu, den Postsaal so umfangreich zu sanieren?

Begründung für die Notwendigkeit der Sanierung
In Eichendorf hat man mit den gleichen Problemen wie in anderen Märkten und Städten zu kämpfen – ganze Gebäude in den Ortskernen stehen leer und deren Unterhalt wird vernachlässigt. Für die privaten Eigentümer rechnet sich die Sanierung nicht mehr und so nimmt die Attraktivität eines Ortes schleichend immer mehr ab.

So müssen die Gebäude - nicht nur im Marktkern - zwangsläufig saniert werden, weil die Fassaden ortsbildprägend und für die positive Außendarstellung des Marktes wichtig sind.
Sinn und Zweck solcher Maßnahmen sind immer umstritten. Für die Sanierung spricht, dass man dann einen Veranstaltungssaal hat, den man für öffentliche Zwecke (Bürgerversammlung, „Rathaushofsingen“, Vereinsfeste usw.) und private Zwecke („Eichendorfer Kultur“, Feiern, ggf. Anmietung durch Wirte usw.) nutzen kann. Außerdem entsteht eine weitere Passage, die die Straße Zum Anger und den Marktplatz verbindet. Eine öffentliche Toilettenanlage, die bei Märkten und Veranstaltungen zugänglich ist, wird ohnehin seit langem gewünscht.

Entscheidung über die Sanierung hatte sich der Marktgemeinderat nicht leicht gemacht
Gekauft wurde das Anwesen bereits im Jahr 2011.
Im Mai 2014 wurde ein Beschluss gefasst, das Anwesen „Zur Post“ mit dem „Postsaal“ zu „ertüchtigen“, damit man die Gebäude wieder nutzen kann, auch öffentliche Toiletten und der Einbau einer Passage wurden damals befürwortet.
Die Fassaden, Installationen und Dachflächen waren stark sanierungsbedürftig, der Kern und die tragenden Teile der Gebäude waren jedoch in Ordnung.

Eine Erdgasheizung liefert die Wärme für die Luftheizung des Saales und für die Heizung des Hauptgebäudes, in dem Heizkörper vorgesehen sind. Der Saal und die Übergabeküche brauchten jeweils Lüftungsanlagen, ferner waren Abwasser- und Brauchwasserleitungen zu erneuern.

Kosten für die einzelnen Baubereiche
Das gesamte Projekt „Anwesen Zur Post“ wird insgesamt ca. 3,03 Mio. € kosten:

  • 2,55 Mio. € der Veranstaltungssaal, Vereinsraum, Küche, Foyer usw.
  • 0,33 Mio. € die Wohnungen im Obergeschoss, die für anerkannte Flüchtlinge ausgebaut werden.
  • 0,15 Mio. € für die bewegliche Saalausstattung.

Dazu gibt es für den Saal mit den Nebenräumen 80 % Zuschuss, zu den Wohnungen rd. 61 % (weniger, weil Mieteinnahmen erzielt werden), für die bewegliche Saalausstattung über die LEADER-Förderung 30%, so dass der Eigenanteil der Gemeinde bei rund 860.000 € liegt (sh. dazu auch die Rubrik "Förderungen").
Nähere Informationen finden Sie auch hier: Programm "Leerstand nutzen - Lebensraum schaffen"

Mit dieser Investition konnte nun ein Schmuckstück im Ortskern entstehen.

 postsaal plan sued

Was erwartet die Mieter, Besucher

Neu, hochwertig und bestens ausgestattet:

  • Tische und Stühle in gehobener Qualität
  • Medientechnik mit Steuerzentrale (Touchpanel)
    • Traverse im Bühnenbereich mit Kettenzug (Traglast bis 250 kg), starre Traverse vor der Bühne
    • Lichtanlage mit LED Scheinwerfer + Stufenlinsenscheinwerfer
    • Mikrofonanlage
    • Lautsprecheranlage
    • Beamer mit Leinwand 5,00 x 3,75 m
  • Regenerierküche (=Übergabeküche)
  • Schenke für Saal
  • Schenke für Vereinsraum
  • Geplant ist auch ein „free W-Lan“ Hot Spot.

Unter welchen Bedingungen, Auflagen kann der Postsaal gemietet werden?

Dies ergibt sich aus der Benutzungs-/Hausordnung mit Gebührenordnung für den „Postsaal“ des Marktes Eichendorf (Saal und Nebenräume).
Sie ist für jedermann einsehbar im Internet unter www.markt-eichendorf.de oder natürlich im Rathaus auch in Druckform erhältlich.

Wie komme ich an nähere Informationen bzw. kann ich einen festen Termin buchen?

  • Telefonisch oder Vorsprache im Rathaus oder auf dem Internetauftritt des Marktes Eichendorf; hier hat der „Postsaal“ eine eigene Rubrik unter:
    http://www.markt-eichendorf.de/index.php/postsaal-eichendorf
  • Auch der Terminkalender ist hier schon einsehbar. BITTE BEACHTEN SIE HIERBEI: DIE ZEITEN HIER IM KALENDER ENTSPRECHEN EVTL. NICHT DEM VERANSTALTUNGSBEGINN. ES GELTEN DIE ANGABEN DES VERANSTALTERS!!!
  • Über das Kontaktformular können Sie auch einen Termin buchen, bzw. anfragen.
  • Eine Nutzung ist ab 17.03.2017 möglich!

Erkennungszeichen? – Logo

Was liegt hier näher, als auf die Geschichte des Gasthauses zur Post zurückzublicken?
Eichendorf ist öfters abgebrannt (nicht finanziell, sondern wortwörtlich), die „Post“ wurde als eines der ersten Gebäude wieder aufgebaut, ca. 1835. Hier wurden die Pferde der Postkutschen gewechselt.
Daher verbinden wir mit dem Postsaal ein Bild aus früherer Zeit: die Postkutsche naht.
Das von Peter Fraundorfer gestaltete Logo veranschaulicht dies.
Dieses Logo bzw. Bild werden Sie immer wieder in und um den Postsaal finden.

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Dies ist unser Postsaal in Eichendorf!